Informationen zu Borreliose und FSME

Jetzt im Frühjahr aktuell!

Zecke 140x165Borreliose ist eine Krankheit, die durch einen Zeckenbiss übertragen wird.
Dabei gelangen Bakterien in die Blutbahn und diese rufen zuerst Hautsymptome und bei Nichtbehandlung weitere Krankeitsbilder, wie grippeähnliche Symptome und schwere neurolgische Erkrankungen hervor.
Das Hautstadium äußert sich einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenbiss durch Auftreten eines roten oder bläulich-roten Fleckes oder Kreises um die Einstichstelle. Die Rötung kann zwar vorerst zurückgehen, doch es besteht die Gefahr, dass die Erreger auf Nerven, Gelenke oder auf das Herz übergreifen.
Die weiteren Stadien äußern sich durch Müdigkeit, erhöhte Temperatur, Kopf-Gelenks und Muskelschmerzen oder Lähmungserscheinungen. Daher gilt, bei Auftreten von Hautsymptomen umgehend den Arzt aufzusuchen, damit er sofort eine hochdosierte Penicillintherapie für 2-3 Wochen einleitet.

Borreliose ist nämlich gut behandelbar und heilbar.

Häufig gestellte Fragen:

       Gegen Borreliose gibt es noch keine Impfung.
       FSME schütz nicht gegen Borreliose.
       Jede Zecke kann Borreliose übertragen.
       Zeckenentfernung mit der Pinzette ohne vorherige Abtötung
       durch Öl kann Bakterienübertragung verhindern.

 

FSME

 Die Frühjahr-Sommer- Meningo-Encephalitis ist eine virale Gehirnhautentzündung, die durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen wird. Die Infektion ist symptomfrei. Nach einer Inkubationszeit von 7 bis 14 Tagen treten unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Unbehagen und Gliederschmerzen auf. Nach einer weiteren Woche kommt es zu einer acuten Verschlechterung des Allgemeinzustandes mit Erbrechen, Nackensteifigkeit und teils hohem Fieber.

Die Therapie ist symptomatisch, da es keine spezifischen antiviralen Medikamente gibt.

Schutz bietet die FSME-Impfung.

FSME- Impfschema:

2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen ( Maximalabstand 3 Monate)

3. Impfung 9 bis 12 Monate nach der 2.Impfung

Erste Auffrischung nach drei Jahren.

Was tun bei einem Zeckenbiss?

  • Ist das Kind ungeimpft, muss mit der Impfung vier Wochen gewartet werden.
  • Innerhalb von 14 Tagen nach der ersten Impfung darf die zweite Impfung erst vier Wochen nach dem Zeckenbiss durchgeführt werden.
  • Liegt die erste Impfung länger als 14 Tage zurück, so muss die zweite Impfung innerhalb von 48 Stunden verabreicht werden. Finden Sie die Zecke am Freitag Abend, so besorgen Sie bitte am Samstag in der Apotheke einen Impfstoff und lassen diesen an einer Kinderambulanz oder beim Wochenendarzt verabreichen.
  • Nach der zweiten Impfung besteht bereits Impfschutz, daher - nur Zecke entfernen.
  • Liegt die zweite Impfung länger als 12 Monate zurück, so lassen Sie Ihr Kind so bald wie möglich impfen.

Zeckenenfernung:

  • Wichtig ist es, dass Sie die Zecke vollständig entfernen und die Stichstelle desinfizieren
  • Achten Sie darauf, dass sich das Kind nicht wehrt (Ideal ist eine zweite Person zum Halten) und verwenden Sie keine Sprays oder Öle.    
  • Zecke tief fassen und leicht links drehend herausziehen.
  • Sollte der Kopf drinnen bleiben tragen Sie eine Zugsalbe auf.
  • Eine juckende leicht erhabene Rötung an der Bissstelle kann bis zu 2 Wochen bestehen bleiben und entspricht der Heilung.
  • In den folgenden Wochen die Bissstelle weiter beobachten, sollte es zu einer nicht juckenden, nicht erhabenen Rötung kommen, suchen Sie umgehend den Arzt auf, da Verdacht auf Borreliose besteht.

 

Liebe Eltern achten auch Sie auf Ihren Impfschutz.

Erwachsene sollen die Impfung alle fünf Jahre  auffrischen. Liegt in der Vergangenheit eine Grundimmunisierung vor, so reicht auch nach vielen Jahren eine einmalig Auffrischungsimpfung, so dass Sie wieder geschützt sind.

 

 

Ordinationsbesuche in Zeiten des Lockdown

Sehr geehrte Eltern,

Bitte nehmen Sie umbedingt Vorsorgeuntersuchungen wie MKP-Untersuchungen, Kontrollen  und Termine für die Impfungen wahr, damit Ihre Kinder trotz der aussergewöhlichen Zeit gut versorgt sind.

Wir halten die Hygienenmaßnahmen in der Ordination sehr hoch und bitten daher um so mehr um Ihr Mittun.

1.)

Bitte beachten und respektieren Sie, dass Sie in nächster Zeit die Ordination nur nach vereinbarten Terminen aufsuchen können. Sollte sich zwischen Terminvereinbarung und Termin eine Änderung wie z.B. Kontakt in der Familie zu einem Corona-Erkrankten oder plötzlich aufgetretenes Fieber eines Familienmitglieds ergeben, kontaktieren Sie uns bitte neuerlich.

2.)

Bitte halten Sie die vereinbarten Termine genau ein, damit es zu keinen Patientenkollisionen im Wartezimmer kommt. Im Zweifelsfall rufen Sie bitte vom Hof in der Ordination an, um sicher zu gehen, dass es keine unerwünschte Begegnung gibt.

3.)

Bitte kontaktieren Sie bei fraglichem Verdacht und bei Kontakt mit Virusträgern in Kombination mit Fieber und Husten und Halsschmerzen umbedingt zuerst die  Notfallnummer 1450...mittlerweile kommt man schnell durch, eine allenfalls notwendige Testung wird innerhalb weniger Stunden durchgeführt und das Ergebnis liegt meist nach spätestens 48 Stunden vor.

4.)

Nach Betreten der Ordination waschen Sie sich bitte die Hände und versuchen Sie Ihrem Kind möglichst durch persönliche Zuwendung die Wartezeit zu verkürzen.

5.)

Es darf derzeit nur eine Begleitperson je Kind mitkommen.... Geschwisterkinder können -so nicht anders möglich- mitkommen.

6.)

Bitte helfen Sie uns durch ein konstruktives Miteinander den Ordinationsablauf so gut wie möglich zu gestalten und auf diese Weise so vielen Patienten wie nur möglich eine Versorgung zukommen zu lassen.

Wieder müssen wir Alle zusammenhalten, denn nur durch veranwortungsvolles Verhalten schützen wir nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Mitmenschen .

 

DANKE

Ihr Ordiantionsteam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coronavirus- -Verhaltensregeln für Familien

Verhaltensregeln für Familien bei Verdacht auf Infektion mit Coronavirus

 

1.)

Wenn Sie alleine oder mit Ihrem Kind in einer Gegend waren, aus welcher Infektionen gemeldet wurden, oder wenn Sie direkten Kontakt mit Personen hatten, die COVID-19 positiv sind informieren Sie Ihren Arzt bleiben Sie in freiwilliger Isolierung für 14 Tage zuhause.

2.)

Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihr Kind angesteckt wurde, bringen Sie es NICHT zum Kinderarzt sondern rufen Sie den Notdienst 1450 an.

3.)

Waschen Sie öfters die Hände -und fordern Sie auch die Kinder dazu auf-mit Wasser und Seife für mindestens 20 besser 30 Sekunden oder verwenden Sie notfalls ein alkoholisches Gel.

4.)

Bringen Sie beim Husten und Niesen den Mund in die Ellbeuge und bringen dies auch Ihrem Kind bei.

5.)

Wie generell in Grippezeiten halten Sie sich von Personen, die husten, niesen oder fiebern mindestens einen Meter fern.

6.)

Benützenn Sie auch zuhause nur das eigene Glas, Besteck.., um Tröpfechenifektion unter den Familienmitgliedern zu vermeiden

7.)

Entsorgen Sie benützte Taschentücher oder Mundmasken regelmäßig.

 

www.kinderaerzte-im-netz.at

Aktuelle Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugenheilkunde unter

www.kinderaerzte-im-netz.at

Junior Gesundheits Check für SVA Versicherte

Sehr geehrte Eltern!

Seit 1. Oktober 2016 bietet die SVA für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren einmal jährlich eine Vorsorgeuntersung an, bei der neben der Untersuchung auch Lebensweise, Ernährung, Impfungen, Pubertätsprobleme und eventuelle Allergien usw. besprochen werden.

Als Belohnung  bietet die SVA einen SVA Gesundheitshunderter als Belohnung an. Mit der Untersuchungsbestätigung können Sie nämlich eine Unterstützung im Wert von 100 Euro für Sportvereinsmitgliedsbeiträge, Schulsportwochen oder Sportutensilien beantragen.

Machen Sie sich bitte einen Termin in unserer Ordination aus.

Bei online Terminvereinbarung wählen Sie bitte JUNCH wie Jugend -Check.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.